Bronchitis Symptome Erkennen und Behandeln

Wenn Bronchitis Symptome rechtzeitig erkannt werden, kann die Infektion bereits zu Beginn der Krankheit eingedämmt und der Verlauf so gemildert werden, zumindest bei der akuten Verlaufsform.

Diese trifft deutlich häufiger auf als die chronische Bronchitis, meist in Verbindung mit einer Erkältung oder Grippe. Obgleich die Erkrankung nicht ernsthaft ist, wird sie oft als äußerst unangenehm empfunden.

Eines der deutlichsten Bronchitis Symptome ist ein starker und oftmals auch schmerzhafter Hustenreiz. Zugleich kommt es in der Regel zu einer verstärkten Schleimbildung. Außerdem kommt es häufig zu verstärkten Atemgeräuschen, dem sogenannten Giemen.

Daneben treten auch weniger spezifische Krankheitszeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder allgemeines Unwohlsein auf.

Bronchitis Symptome können vielseitige Ursachen haben

Besonders häufig treten diese Symptome nach einer Infektion mit Viren auf. Diese gelangen durch den Nasen-Rachen-Raum in die Luftwege und lösen dort entzündliche Reaktionen aus. Typisch für diese Form ist der klare bis weiße Schleim beim Abhusten.

Bakterien können ebenfalls zu Bronchitis Symptomen führen. Dass es sich um eine bakterielle Infektion handelt, ist meist an dem eher gelblichen Schleim zu erkennen.

In einigen Fällen können akute Symptome auch durch Pilze, wie etwa Schimmelpilze ausgelöst werden. Eine weitere mögliche Ursache sind diverse Reizstoffe, beispielsweise durch Feinstaub am Arbeitsplatz oder ungesunde Gase und Dämpfe.

Darüber hinaus gibt es auch einige Faktoren, die zwar nicht direkt Bronchitis Symptome nach sich ziehen, jedoch eine derartige Erkrankung der Atemwege begünstigt. Dazu gehören unter anderem Rauchen, Luftverschmutzung sowie nass-kaltes Wetter.

Auch der Aufenthalt in größeren Menschenmengen kann die Entstehung einer Erkrankung begünstigen, da der Organismus dabei vielen Erregern ausgesetzt ist, sodass das Immunsystem mitunter schnell überlastet sein kann.

Zwar müssen die Symptome einer Bronchitis nicht in jedem Fall behandelt werden, ein Arztbesuch ist jedoch unbedingt zu empfehlen, wenn eines der folgenden Anzeichen auftritt:

  • hohes Fieber
  • ein starker, gelblicher Ausfluss
  • Blutspuren beim Husten
  • Atembeschwerden oder Atemnot
  • Schmerzen auf der Brust
  • Vorerkrankungen wie Asthma oder Herzschwäche
  • Immunschwäche und Immunerkrankungen

Bei Kindern und älteren Menschen sollte generell ein Arzt konsultiert werden.

Bronchitis Behandlung

Wie die Bronchitis behandelt wird, hängt von den Ursachen der Erkrankung ab. Bei der akuten, durch Viren verursachten Erscheinungsform werden in der Regel schleimlösende Präparate verabreicht, um das Abhusten zu erleichtern. Tritt keine Schleimbildung auf, kann stattdessen eine Behandlung mit Hustenstillern erfolgen.

Werden die Symptome durch Bakterien ausgelöst, können die Beschwerden mit Antibiotika behandelt werden. Der Besuch beim Hausarzt ist hier natürlich obligatorisch. Parallel dazu ist je nach Krankheitsverlauf die Einnahmen von fiebersenkenden Mitteln angezeigt.

Außerdem sollten Sie sich so weit wie möglich schonen und auf eine ausreichende  Flüssigkeitsaufnahme achten. Thymiantee kann die Heilung zusätzlich unterstützen.

Auch die chronische Verlaufsform äußert sich durch spezifische Symptome. Charakteristisch dafür ist insbesondere die Bildung von Schleim, der im Lauf der Zeit immer zäher wird. Insbesondere morgens kommt es dadurch zu einem heftigen Hustenreiz. Nach Abhusten des Schleims treten oft für einige Stunden keine Beschwerden mehr auf. Die häufigste Ursache dieser Erkrankung ist das Rauchen.

Bronchitis Symptome vermeiden

Durch dauerhaften Zigarettenverzicht lässt sich die chronische Bronchitis lindern, da hierdurch die Bronchien entlastet werden. Außerdem können schleimlösende Medikamente das morgendliche Abhusten erleichtern.

Da das Immunsystem durch die Krankheit angegriffen ist, sollten Sie sich sicherheitshalber gegen Grippe und Pneumokokken impfen lassen. Auch Atemgymnastik wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Bronchitis aus.